Oder: was hat Editorial Storytelling mit UI zu tun?

 

Zweieinhalb Tage, mehr als 70 Sprecher, vom unveröffentlichten Indie- bis zum arrivierten Zeit-Magazin, junge Illustratoren und erfahrene Magazin-Denker, gelangweilte Modefotografen, Datenjournalisten die Feuer und Flamme sind für das, was sie tun. Klassische Typografen, „Wir sind Journalisten“ und Infografiker: alle versammelt in der alten Kongresshalle in München.

Die bekannten Gesichter der Branche sind auch da. Wirklich interessant aber sind Projekte wie republik, Büros wie yaay, Magazine wie Missy, the Mold oder Weapons of Reason, Fotografen wie Claudia Kent.

Und, ja: was hat das alles mit der Entwicklung und Gestaltung von nutzerzentrierten, smarten User-Interfaces zu tun? Das: wie bei Walden muss ein bekanntes Thema neu gedacht und klassisch verpackt werden, muss die eine Idee konsequent dekliniert werden (das neue Erscheinungsbild von Isuzu) und wie bei dem von Verena Gerlach gestalteten Buch „Houses of Taswir“ braucht der Nutzer eine sehr genaue visuelle Anleitung dessen was zu lesen bzw. zu klicken ist.

„Storytelling“ ist also nicht nur ein redaktionelles Werkzeug, „Storytelling“ ist auch ein Werkzeug UIs verständlich und funktionell eindeutig aufzubauen, sie in ein Corporate Design einzubinden und so zu gestalten das der User sie gerne nutzt.

Illustration: Son Luu Vu hier und hier